+49 176 57945551 info@brautmaid.de

Magie, Mythen und ewige Bünde: Die keltische Hochzeit
Was es heißt, sich nach alter Tradition das Ja-Wort zu geben

Hochzeiten gibt es viele. Klassisch, romantisch, modern oder ausgeflippt – doch wenn du auf der Suche nach etwas ganz Besonderem bist, das tief verwurzelt in Natur, Symbolik und echter Bedeutung steckt, dann solltest du über eine keltische Hochzeit nachdenken.

Mystisch, naturverbunden und voller alter Rituale: Die Kelten haben schon vor über 2000 Jahren Hochzeiten gefeiert – und das auf eine Weise, die auch heute noch fasziniert.

Was ist eine keltische Hochzeit eigentlich?

Kurz gesagt: Eine keltische Hochzeit ist keine rechtlich anerkannte Eheschließung, sondern eine spirituelle Verbindung zweier Menschen, die tief in Natur und Symbolik verwurzelt ist. Dabei steht nicht das Gesetzbuch im Mittelpunkt, sondern der freie Wille und das bewusste Versprechen, sich ein Leben lang zu verbinden.

Viele Paare wählen eine keltische Zeremonie als freie Trauung – und das entweder zusätzlich zur standesamtlichen Hochzeit oder als symbolisches Haupt-Ritual.

Die Natur als Kulisse – heiraten wie einst die Druiden

Ob im Wald, auf einer Lichtung, am Wasserfall oder zwischen alten Steinkreisen – bei einer keltischen Hochzeit ist die Natur nicht nur Kulisse, sondern aktiver Teil der Zeremonie. Die Elemente (Erde, Feuer, Wasser, Luft) spielen dabei eine große Rolle.

Viele Paare gestalten die Zeremonie rund um die Jahreskreisfeste – z. B. an Beltane (1. Mai), dem alten keltischen Fruchtbarkeitsfest, das Liebe, Neubeginn und Leben feiert.

Kleidung: Leinen, Leder, Legende

Keltische Brautpaare tragen oft Gewandungen – lockere Kleider aus Leinen oder Wolle, gerne mit Stickereien, Kordeln oder Symbolen wie Spiralen oder dem keltischen Knoten. Der Bräutigam darf auch gern mal im Kilt oder in Tunika erscheinen.

Barfuß oder mit rustikalen Stiefeln, Blumenkranz statt Diadem – bei der keltischen Hochzeit zählt der Ausdruck deiner Persönlichkeit, nicht ein Dresscode aus dem Hochglanzkatalog.

Rituale mit Bedeutung – mehr als „nur“ Ja sagen

Das Herzstück jeder keltischen Hochzeit sind die Rituale. Sie ersetzen das klassische „Ja, ich will“ durch symbolische Handlungen voller Bedeutung. Hier die bekanntesten:

Handfasting – das Band der Liebe

Das berühmteste keltische Hochzeitsritual. Die Hände des Paares werden mit einem Band verbunden – ein Symbol dafür, dass zwei Menschen sich freiwillig und liebevoll aneinander binden. Daraus stammt übrigens auch der Begriff „to tie the knot“ (den Bund fürs Leben schließen).

Feuersegen

Ein gemeinsames Entzünden eines Feuers (oder einer Kerze) als Symbol für die gemeinsame Lebensenergie. Oft werden dabei Segenssprüche gesprochen.

Kreis der Elemente

Das Paar steht in einem Kreis, der mit Symbolen der vier Elemente geschmückt ist – z. B. Steine (Erde), Federn (Luft), Wassergefäß (Wasser) und Kerze (Feuer). Jedes Element wird angesprochen und um Schutz und Kraft gebeten.

Spruch und Schwur

Es gibt keine standardisierten Gelübde – jedes Paar wählt seine eigenen Worte. Oft geht es um Naturverbundenheit, Gleichwertigkeit, Loyalität und gemeinsames Wachstum.

Musik, Mythen und Magie

Die passende musikalische Begleitung ist bei einer keltischen Hochzeit ein echtes Highlight. Live-Instrumente wie Harfe, Geige oder Flöte bringen authentische Atmosphäre. Gänsehaut garantiert!

Auch Geschichten und Gedichte aus der keltischen Mythologie können Teil der Zeremonie sein – etwa über Göttinnen, Naturgeister oder das ewige Rad des Lebens.

Und wer’s besonders stimmungsvoll möchte: Die Trauung beginnt bei Sonnenaufgang oder endet mit einem Tanz unter dem Sternenhimmel.

Essen, Feiern, Lagerfeuer – keltisch feiern heißt gemeinsam feiern

Nach der Zeremonie folgt das Fest – und das darf rustikal, herzlich und ausgelassen sein. Lange Holztische unter freiem Himmel, rustikales Essen (z. B. Eintopf, Fladenbrot, Braten oder vegetarische Speisen aus dem Feuerkessel), Met, Bier oder selbstgemachter Apfelsaft – hier zählt der Gemeinschaftsgedanke.

Abends wird getanzt, gesungen, gefeiert – oft begleitet von Livemusik oder traditioneller Trommelmusik. Und natürlich darf ein großes Lagerfeuer nicht fehlen.

Was braucht man für eine keltische Hochzeit?

  • Ort in der Natur (ggf. mit Genehmigung)

  • Ritualleiterin oder freier Redner*in mit Erfahrung in keltischen Bräuchen

  • Band oder Musiker*innen für passende Musik

  • Ritual-Accessoires: Bänder, Kerzen, Symbole der Elemente

  • Persönliche Gelübde

  • Lagerfeuerstelle oder Feuerkorb (je nach Location erlaubt)

  • Gemeinschaft – Familie, Freunde, Kinder, Tiere – alle sind willkommen

Die keltische Hochzeit – uralt und tief modern

Eine keltische Hochzeit ist kein Trend, sondern ein echtes Statement. Für Paare, die Natur lieben, sich nach Tiefe sehnen und sich ein bewusstes, gleichberechtigtes Versprechen geben wollen. Es geht nicht um Show, sondern um Verbindung. Nicht um Protokoll, sondern um Bedeutung.

Also: Wenn du keine Lust auf Torte mit Fondant und gestresste Sitzordnungen hast, sondern lieber barfuß mit Wind im Haar heiratest, dann könnte die keltische Hochzeit genau das Richtige für dich sein.

Tipp: Lass dich von Ritualleitern oder Zeremoniengestalter*innen beraten – viele bieten keltische Hochzeiten in Deutschland, Österreich und der Schweiz an. Und vergiss nicht: Die Magie liegt oft im Einfachen.

brautmaid.de
Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.