Getting ready – Fehler

Die fünf häufigsten Fehler beim Getting Ready

So gelingen entspannte, emotionale und wunderschöne Hochzeitsfotos

Das Getting Ready gehört zu den emotionalsten Momenten eines Hochzeitstages. Die Vorfreude steigt mit jeder Minute, die letzten Vorbereitungen laufen, Familie und Freunde sind dabei – und genau hier entstehen oft die authentischsten Bilder des gesamten Tages. Gleichzeitig passieren in dieser Phase jedoch die meisten vermeidbaren Fehler. Mit ein wenig Planung wird aus hektischem Chaos eine entspannte Atmosphäre, die nicht nur den Tag angenehmer macht, sondern auch für unvergessliche Erinnerungen sorgt.

1. Zu viele Menschen im Raum

Viele Bräute möchten ihre engsten Freundinnen, Eltern, Geschwister und manchmal sogar weitere Verwandte beim Ankleiden dabeihaben. Das ist verständlich – doch ein überfülltes Zimmer sorgt schnell für Unruhe.

Je mehr Personen anwesend sind, desto mehr Taschen, Jacken, Kaffeebecher und Gespräche füllen den Raum. Das erschwert nicht nur die Arbeit des Fotografen, sondern nimmt auch der Braut die Möglichkeit, den Moment bewusst zu genießen.

Tipp: Beschränkt euch auf die Menschen, die euch wirklich wichtig sind – meist reichen Trauzeugin, Mutter und eventuell eine weitere Person völlig aus.

2. Das Hotelzimmer oder Zuhause ist zu dunkel

Natürliches Licht ist der beste Freund jedes Fotografen. Leider finden viele Vorbereitungen in kleinen oder dunklen Räumen statt, in denen nur wenig Tageslicht vorhanden ist.

Geschlossene Vorhänge oder heruntergelassene Rollläden lassen Bilder schnell dunkel und unnatürlich wirken. Auch gelbliches Kunstlicht kann Hauttöne verfälschen.

Tipp: Öffnet alle Vorhänge und Jalousien und sucht – wenn möglich – den hellsten Raum der Unterkunft aus. Große Fenster sorgen für besonders weiches und schmeichelhaftes Licht.

3. Das Zimmer ist voller Unordnung

Der schönste Brautstrauß wirkt weniger beeindruckend, wenn im Hintergrund Koffer, Einkaufstüten, Kleidung oder Verpackungen liegen.

Auf Fotos fällt jeder Gegenstand auf. Was man während des Tages kaum wahrnimmt, kann später den Blick vom eigentlichen Motiv ablenken.

Tipp: Legt alle Taschen, Kleiderbügel, Getränkeflaschen und Verpackungen vor Beginn des Shootings in eine Ecke oder in einen anderen Raum. Ein aufgeräumtes Zimmer wirkt sofort eleganter.

4. Zu wenig Zeit eingeplant

Viele Zeitpläne sind bis auf die Minute durchgetaktet. Verzögert sich Frisur oder Make-up nur geringfügig, entsteht sofort Stress.

Dabei lebt das Getting Ready gerade von ruhigen, natürlichen Momenten. Ein Lächeln mit der Trauzeugin, ein Glas Sekt oder der letzte Blick in den Spiegel lassen sich nicht erzwingen.

Tipp: Plant mindestens 30 bis 45 Minuten Puffer ein. So bleibt genügend Zeit für spontane Situationen, emotionale Begegnungen und entspannte Fotos.

5. Wichtige Details liegen irgendwo verstreut

Ringe, Schuhe, Schmuck, Parfum, Einladungskarten oder das Gelübde sind oft über mehrere Taschen verteilt. Während alle suchen, verstreicht wertvolle Zeit.

Dabei gehören gerade diese kleinen Details zu den Bildern, die später das Hochzeitsalbum besonders persönlich machen.

Tipp: Legt alle wichtigen Accessoires bereits am Vorabend an einem Ort bereit. Der Fotograf kann sie gleich zu Beginn stilvoll arrangieren und fotografieren, während Frisur oder Make-up noch fertiggestellt werden.

Extra-Tipp vom Profi

Plant euren Fotografen bereits zum Beginn des Gettings Readys ein. Viele denken zuerst an die Trauung oder das Paarshooting. Tatsächlich entstehen jedoch oft die emotionalsten Aufnahmen lange bevor das erste Ja-Wort gesprochen wird: der stolze Blick der Mutter, das Lachen mit den Brautjungfern, das Anstecken der Manschettenknöpfe oder der Moment, in dem das Brautkleid zum ersten Mal angezogen wird. Diese Augenblicke lassen sich nicht nachstellen – sie passieren nur ein einziges Mal.

Brautmaid-Checkliste: Das sollte bereitliegen

  • Brautkleid und Schleier
  • Schuhe
  • Schmuck
  • Verlobungs- und Eheringe
  • Parfum
  • Einladungskarten
  • Brautstrauß (falls bereits geliefert)
  • Gelübde oder persönliche Briefe
  • Manschettenknöpfe, Uhr und Accessoires des Bräutigams
  • Ein heller, aufgeräumter Raum mit möglichst viel Tageslicht

Merke: Das Getting Ready ist weit mehr als nur das Ankleiden. Es ist der emotionale Auftakt eines unvergesslichen Tages – und oft der Moment, an den sich Brautpaare beim Betrachten ihrer Hochzeitsfotos besonders gern zurückerinnern.

Hochzeitsfrisuren 2026

Die Hochzeitssaison 2026 steht vor der Tür und mit ihr die wohl wichtigste Frage nach dem Brautkleid: „Was mache ich eigentlich mit meinen Haaren?“ Schließlich werden Sie an Ihrem großen Tag vermutlich häufiger fotografiert als ein Hollywood-Star auf dem roten Teppich. Die Frisur muss also nicht nur umwerfend aussehen, sondern auch Freudentränen, Umarmungen, Windböen, Tanzattacken und die unvermeidliche Schwitzphase auf der Tanzfläche überstehen.

Doch welche Hochzeitsfrisuren sind 2026 angesagt? Welche Trends erobern die Herzen der Bräute? Und welche Styling-Sünden sollten lieber in den Fotoalben der frühen 2000er bleiben?

Der große Trend 2026: Natürlichkeit mit Glamour

Die Zeiten, in denen Brautfrisuren aussahen, als hätten sie drei Dosen Haarspray und einen Statiker benötigt, sind endgültig vorbei. 2026 lautet das Motto: „Natürlich schön – aber bitte in Perfektion.“

Lockere Wellen, sanfte Strukturen und Frisuren, die wirken, als wären sie mühelos entstanden (obwohl die Stylistin dafür zwei Stunden gearbeitet hat), dominieren die Hochzeitswelt.

Besonders beliebt sind:

  • Soft Waves im Hollywood-Stil
  • Locker gesteckte Chignons
  • Half-Up-Frisuren mit sanften Locken
  • Boho-Zöpfe
  • Elegante Pferdeschwänze

Der Look soll modern, leicht und romantisch wirken. Niemand möchte mehr aussehen wie eine eingefrorene Haarspray-Skulptur.

Der Messy Bun wird erwachsen

Der lockere Dutt bleibt auch 2026 ein Dauerbrenner. Allerdings wirkt er deutlich eleganter als seine Vorgänger. Ein paar bewusst herausfallende Strähnen umrahmen das Gesicht, während der Dutt selbst locker und voluminös sitzt. Das Ergebnis: eine Mischung aus Prinzessin, Influencerin und italienischer Filmdiva. Besonders schön wirkt dieser Stil bei Brautkleidern mit freiem Rücken oder schulterfreien Ausschnitten.

Hochzeitszöpfe bleiben beliebt

Zöpfe sind längst keine Frisur mehr für Kindergartenfotos.

2026 erleben wir raffinierte Flechttechniken in allen Varianten:

  • Fischgrätenzopf
  • Lockerer Bauernzopf
  • Geflochtene Haarreifen
  • Kombinationen aus Flechtwerk und offenen Locken

Der Vorteil: Zöpfe halten oft den ganzen Tag und wirken gleichzeitig romantisch und verspielt. Außerdem überstehen sie auch den Moment, wenn die Trauzeugin beim Tanzen versehentlich mit dem Brautschleier kollidiert.

Haarschmuck wird zum Star

Der Schleier bleibt zwar beliebt, bekommt jedoch starke Konkurrenz.

Im Trend liegen:

  • Perlenhaarnadeln
  • Goldene Haarreben
  • Florale Accessoires
  • Kristallbesetzte Kämme
  • Minimalistische Diademe

Wichtig dabei: Weniger ist mehr. Wenn das Kleid glitzert, die Ohrringe funkeln und die Frisur zusätzlich aussieht wie ein Weihnachtsbaum, kann das Gesamtbild schnell überladen wirken.

Pony? Ja, aber richtig!

Viele Bräute fragen sich: Soll ich meinen Pony für die Hochzeit herauswachsen lassen? Die Antwort lautet: Nein. Ein gut geschnittener Pony kann 2026 sogar ein echtes Highlight sein. Curtain Bangs und weich fallende Fransen liegen voll im Trend und verleihen dem Look eine moderne Leichtigkeit. Was Sie allerdings vermeiden sollten: Drei Wochen vor der Hochzeit spontan selbst zur Schere greifen. Die Geschichte endet selten romantisch.

Diese Frisuren gehen 2026 gar nicht mehr

Natürlich sind Trends Geschmackssache. Dennoch gibt es einige Looks, die inzwischen deutlich aus der Mode gekommen sind.

Die Betonfrisur

Sie kennen sie vielleicht noch von Hochzeitsfotos aus den 90ern.

Nichts bewegt sich.
Nichts fällt heraus.
Nichts lebt.

Die Frisur wirkt eher wie ein Architekturprojekt als wie echtes Haar. 2026 gilt: Bewegung ist erwünscht.

Zu viele künstliche Locken

Perfekt identische Korkenzieherlocken sehen heute oft künstlich aus. Moderne Brautfrisuren leben von Natürlichkeit und unterschiedlichen Strukturen.

Überladene Haaraccessoires

Krone, Schleier, Blumen, Perlen, Glitzersteine? Alles gleichzeitig? Bitte nicht. Ihre Gäste sollen Sie bewundern und nicht überlegen, ob gleich ein Weihnachtslied angestimmt wird.

Extreme Farbakzente

Neon-Pink, Türkis oder violette Strähnen können im Alltag großartig aussehen. Auf Hochzeitsfotos, die man auch noch in 30 Jahren betrachtet, sollte man jedoch genau überlegen, ob der Trend wirklich zeitlos genug ist.

Welche Hochzeitsfrisur passt zu welcher Gesichtsform?

So verlockend die aktuellen Trends für Hochzeitsfrisuren auch sein mögen – nicht jede Frisur passt automatisch zu jeder Braut. Die perfekte Brautfrisur sollte nicht nur zum Kleid und zum persönlichen Stil passen, sondern auch die individuellen Gesichtszüge optimal unterstreichen. Ein erfahrener Stylist berücksichtigt deshalb immer die Gesichtsform, die Haarstruktur und den gewünschten Hochzeitslook, um ein harmonisches Gesamtbild zu schaffen.

Rundes Gesicht

Ein rundes Gesicht zeichnet sich durch weiche Konturen und ähnliche Breite und Höhe aus. Ziel der Frisur ist es häufig, das Gesicht optisch etwas zu strecken und ihm mehr Kontur zu verleihen. Besonders schmeichelhaft sind Frisuren mit Volumen am Oberkopf, da sie das Gesicht länger wirken lassen. Lockere Wellen, seitlich fallende Strähnen oder halb hochgesteckte Frisuren schaffen zusätzliche Länge und Eleganz. Auch ein lockerer Chignon im Nacken kann sehr vorteilhaft aussehen, wenn er nicht zu breit gearbeitet wird. Weniger empfehlenswert sind dagegen streng zurückgekämmte Frisuren oder sehr kompakte Dutts auf Ohrhöhe, da sie die runde Gesichtsform zusätzlich betonen können.

Ovales Gesicht

Wer ein ovales Gesicht hat, darf sich glücklich schätzen. Diese Gesichtsform gilt als besonders ausgewogen und harmonisch, weshalb nahezu jede Hochzeitsfrisur gut dazu passt. Ob romantische Hollywood-Wellen, elegante Hochsteckfrisur, Boho-Zopf oder moderner Pferdeschwanz – die Auswahl ist nahezu grenzenlos. Auch bei Ponyfrisuren oder auffälligem Haarschmuck bestehen kaum Einschränkungen. Das bedeutet jedoch nicht, dass jede Frisur automatisch die beste Wahl ist. Vielmehr können Bräute mit ovalem Gesicht ihre Frisur nach persönlichem Geschmack, Haarlänge und Stil des Brautkleides auswählen, ohne sich viele Gedanken über optische Ausgleichseffekte machen zu müssen.

Herzförmiges Gesicht

Ein herzförmiges Gesicht erkennt man an einer etwas breiteren Stirn und einem schmaler zulaufenden Kinn. Die ideale Brautfrisur sorgt dafür, dass die Proportionen ausgeglichen wirken und die Gesichtszüge weich umrahmt werden. Besonders schön wirken lockere Wellen, die seitlich ins Gesicht fallen, sowie sanfte Strähnen, die die Stirnpartie etwas auflockern. Auch romantische Flechtfrisuren oder halb offene Stylings mit leichtem Volumen im unteren Bereich schaffen eine harmonische Balance. Sehr streng nach hinten gezogene Frisuren können hingegen dazu führen, dass die Stirn noch breiter erscheint. Deshalb setzen viele Stylisten bei dieser Gesichtsform auf weiche Übergänge und natürliche Bewegung im Haar.

Eckiges Gesicht

Ein eckiges Gesicht zeichnet sich durch markante Konturen und eine ausgeprägte Kinnpartie aus. Viele Frauen empfinden diese Gesichtsform als besonders charakterstark und elegant. Die passende Hochzeitsfrisur sollte die Gesichtszüge sanft umspielen und ihnen zusätzliche Weichheit verleihen. Ideal sind lockere Locken, große Wellen oder weich gesteckte Hochsteckfrisuren. Sie lockern die markanten Linien optisch auf und schaffen einen romantischen Look. Auch seitlich getragene Frisuren oder asymmetrische Stylings können sehr schmeichelhaft wirken. Weniger geeignet sind dagegen streng geometrische Frisuren oder komplett glatte, eng anliegende Looks, da diese die kantigen Gesichtszüge zusätzlich hervorheben können.

Die individuelle Beratung macht den Unterschied

Letztendlich gibt es keine allgemeingültigen Regeln. Jede Braut bringt ihre eigene Persönlichkeit, Haarstruktur und Stilvorstellung mit. Während die eine von einer romantischen Boho-Frisur träumt, wünscht sich die andere einen klassischen Chignon oder glamouröse Hollywood-Wellen.

Ein professioneller Brautstylist wird deshalb immer mehrere Faktoren berücksichtigen: die Gesichtsform, die Haarlänge, die Haarbeschaffenheit, den Schleier oder Haarschmuck sowie den Stil des Brautkleides. Erst das Zusammenspiel all dieser Elemente sorgt dafür, dass die Frisur nicht nur auf Fotos perfekt aussieht, sondern sich auch den ganzen Hochzeitstag über angenehm tragen lässt.

Denn die schönste Hochzeitsfrisur ist am Ende nicht unbedingt die angesagteste – sondern diejenige, bei der sich die Braut rundum wohlfühlt und selbstbewusst strahlen kann.

Der wichtigste Trend überhaupt

So überraschend es klingt: Der wichtigste Frisurentrend 2026 ist Individualität. Brautstylisten beobachten immer häufiger, dass Frauen nicht mehr versuchen, irgendeinen Pinterest-Look zu kopieren.

Stattdessen möchten sie an ihrem Hochzeitstag die schönste Version ihrer selbst sein. Die perfekte Hochzeitsfrisur ist deshalb nicht die angesagteste, teuerste oder aufwendigste Frisur. Sie ist diejenige, bei der Sie morgens in den Spiegel schauen und denken: „Genau so wollte ich aussehen.“ Und wenn dann später beim Hochzeitstanz ein paar Strähnen verrutschen, ist das völlig in Ordnung. Schließlich heiraten Sie Ihren Lieblingsmenschen – und nicht Ihren Friseur.

Hochzeitsfrisuren 2026 setzen auf Natürlichkeit, Eleganz und Persönlichkeit. Lockere Dutts, sanfte Wellen, raffinierte Flechtfrisuren und dezente Accessoires bestimmen die Trends. Starre Betonfrisuren, übertriebene Lockenorgien und überladene Haarkonstruktionen haben dagegen ausgedient.Am Ende gilt jedoch: Trends kommen und gehen. Die Hochzeitsfotos bleiben. Wählen Sie deshalb eine Frisur, die zu Ihnen passt – und nicht nur zu einem Instagram-Algorithmus.

Denn die schönste Frisur der Welt kann eines nicht ersetzen: das Strahlen einer glücklichen Braut.

Mann und Frisur, JA, ich will… verdammt gut aussehen

Glocken läuten, Champagnerkorken knallen, und die Schwiegermutter in spe hat bereits Tränen in den Augen. Doch blicken wir den Tatsachen ins Auge: Bei der Hochzeitsplanung dreht sich gefühlt 99 % der Zeit alles um das Brautkleid. Und der Bräutigam? Der kriegt die Standard-Frage: „Schatz, du ziehst aber schon den blauen Anzug an, oder?“

Schluss damit! Es ist 2026, meine Herren. Das Jahr, in dem der Bräutigam haartechnisch nicht mehr nur der „Statist mit dem Ring“ ist. Die Zeiten, in denen man sich am Hochzeitsmorgen einfach eine Handvoll billiges Supermarkt-Gel in die Haare geschmiert hat, bis der Kopf aussah wie eine frisch asphaltierte Autobahn, sind endgültig vorbei.

Heute nehmen wir das Ganze selbst in die Hand. Hier ist der ultimative, unzensierte Guide für dein Hochzeits-Haar-Upgrade 2026. Was ist heiß, was ist absolut tabu und wie überstehst du den Tag ohne Styling-Krise?

Das Manifest 2026: Die goldene Regel

Bevor wir zu den konkreten Schnitten kommen, müssen wir über das wichtigste Credo des Jahres sprechen: „Undone, aber mit System“.

2026 verabschiedet sich der Standesamt-Groom vom millimetergenau betonierten Helm-Look. Gefragt ist Natürlichkeit, Textur und Bewegung. Deine Zukünftige (oder dein Zukünftiger) möchte dir beim Hochzeitstanz durch die Haare streifen können, ohne dass danach die Finger fixiert werden müssen oder eine Strähne abbricht. Matte Finishes schlagen Hochglanz um Längen. Es soll aussehen, als wärst du einfach so umwerfend aufgewacht – auch wenn der Barber deines Vertrauens dafür zwei Stunden gebraucht hat.

Die Top-Trends 2026: Damit stiehlst du allen die Show

Wenn du dieses Jahr vor den Altar trittst, solltest du einen dieser vier Styles auf dem Zettel (oder dem Smartphone für den Barber) haben:

1. Die „Boy Bangs“ (Der lässige Romantiker)

Der absolute Megatrend des Frühlings und Sommers! Inspiriert von Schauspielern wie Jacob Elordi, dominieren die Boy Bangs die Köpfe.

  • Was ist das? Ein weicher, leicht fransiger Pony, der locker in die Stirn fällt. Keine harten Kanten, kein militärischer Drill. Das Deckhaar bleibt mittellang und voll.

  • Warum perfekt für die Hochzeit? Es wirkt unfassbar charmant, ein bisschen jugendlich-rebellisch und nimmt jedem steifen Smoking die Spießigkeit.

  • Styling-Tipp: Vergiss Gel. Handtuchtrockenes Haar, ein paar Spritzer Sea Salt Spray (Meersalzspray für den nötigen Grip), mit den Fingern trockenföhnen – fertig.

2. Der Textured Crop & Soft Fade (Der moderne Gentleman)

Du magst es lieber kurz, knackig und maskulin, willst aber nicht wie ein Rekrut beim Appell aussehen? Dann ist der Textured Crop dein Fels in der Brandung.

  • Was ist das? Die Seiten bekommen einen sanften, fließenden Übergang (Low Taper Fade), während das Deckhaar oben absichtlich unordentlich, strukturiert und stufig geschnitten wird.

  • Warum perfekt für die Hochzeit? Dieser Schnitt ist ein echter Allrounder. Er kaschiert mühelos die ersten Geheimratsecken am Ansatz und sieht auf Hochzeitsfotos extrem scharf und gepflegt aus.

  • Styling-Tipp: Matt-Clay oder Styling-Powder (Volumenpuder) direkt in die Ansätze geben und die Haare in kleinen „Chunks“ (Strähnen) zurechtzupfen. Hält bombenfest, glänzt nicht.

3. Der Bro Flow (Für die wilde Mähne)

Lange Haare sind längst auf den roten Teppichen und an den Traualtären dieser Welt angekommen. Der Bro Flow ist der König der Langhaarfrisuren.

  • Was ist das? Mittellanges bis langes Haar, das in sanften Stufen lässig nach hinten und hinter die Ohren fließt.

  • Warum perfekt für die Hochzeit? Kombiniert mit einem gepflegten Dreitagesbart oder Vollbart verfehlt dieser Look niemals seine Wirkung. Er strahlt pure Souveränität aus. 2026 übrigens besonders angesagt: Der Bro Flow im dezenten Wet-Look für die Beach- oder Sommerhochzeit.

4. Der Modern Mullet (Nur für Mutige!)

Ja, du hast richtig gelesen. Der Vokuhila ist zurück – aber atme tief durch, er hat ein massives Upgrade bekommen.

  • Was ist das? Vorne kurz, hinten lang – aber in der 2026er-Version fließend geblendet, extrem texturiert und oft mit Naturlocken kombiniert.

  • Warum perfekt für die Hochzeit? Wenn du und deine Partnerin eine unkonventionelle Boho-Hochzeit feiert und du ein modisches Statement setzen willst, ist das dein Schnitt. Business in the front, Wedding-Party in the back!

Die absolute „No-Go“-Zone: Was 2026 gar nicht geht

Kommen wir zum schmerzhaften Teil. Wenn du eines dieser Haardelikte planst, wird der Hochzeitsfotograf dich auf den Bildern später vermutlich wegretuschieren. Bitte tue uns (und dir) den Gefallen und meide folgende Sünden:

  • Der Beton-Igel der frühen 2000er: Diese messerscharfen, mit ultrastarkem Haargel hochgezogenen Stacheln. Wir heiraten nicht auf einer Techno-Plattform im Jahr 2002. Lass das Gel im Schrank.

  • Der übertriebene Hipster-Man-Bun: Gegen lange Haare hat niemand etwas, aber wenn der Haarknoten auf deinem Kopf so stramm gezogen ist, dass sich deine Augenlider liften, ist es zu viel des Guten. Wenn Dutt, dann locker und tief im Nacken.

  • Frisch rasierte Solarium-Kanten: Ein extrem harter High-Skin-Fade, der so frisch rasiert ist, dass die Kopfhaut darunter schneeweiß leuchtet, während dein Gesicht dank Vorbereitungs-Urlaub tiefbraun ist. Das sieht auf Fotos aus, als hättest du eine Badekappe auf. Übergänge bitte weich zeichnen lassen!

Der Groom-Grooming-Fahrplan: Timing ist alles

Eine legendäre Hochzeitsfrisur entsteht nicht erst am Morgen der Trauung. Hier ist dein strategischer Zeitplan, um Pannen zu vermeiden:

Zeitpunkt Aktion Warum?
6 Wochen vorher Der Testlauf Geh zu deinem Stammbarber und probiere den Look aus. Wenn es katastrophal aussieht, haben die Haare noch Zeit, nachzuwachsen.
1 Woche vorher Der finale Schnitt Geh exakt eine Woche vor dem großen Tag zum Schneiden. Warum nicht am Vortag? Weil ein frischer Haarschnitt immer ein paar Tage braucht, um sich „hinzusetzen“ und natürlich zu wirken.
Der Hochzeitstag Waschen & Stylen Keine Experimente mehr! Nutze die Produkte, die du beim Testlauf ausprobiert hast. Ein gutes Texture-Powder oder Sea Salt Spray retten dich über den 14-Stunden-Marathon.

Ein letzter Profi-Tipp zum Schluss:

Wenn am großen Tag der Wind weht, du schwitzt oder beim Tanzen die Frisur kollabiert – bleib entspannt. Genau dafür ist der „Undone-Look“ von 2026 da. Einmal kurz mit den Fingern durchgewuschelt, und du bist wieder im Trend. Schließlich sollst du den Tag feiern und nicht im Minutentakt panisch in den Spiegel schauen.

In diesem Sinne: Ab zum Barber, rauf auf den Teppich und alles Gute für die Ehe!

Der Friseurbesuch

Krönender Abschluss – die perfekte Hochzeitsfrisur (und wie du deinen Friseur findest)

Es gibt viele Entscheidungen, die eine Braut im Laufe ihrer Hochzeitsvorbereitungen treffen muss – Kleid, Schuhe, Blumen, Kuchen... Aber eine Sache, die oftmals unterschätzt wird, ist die Hochzeitsfrisur. Dabei thront sie wortwörtlich über allem – ganz oben! Ob romantisch geflochten, klassisch hochgesteckt oder wild und natürlich – deine Frisur krönt deinen Hochzeitslook. Doch wie findest du die perfekte Frisur – und den perfekten Friseur oder die perfekte Friseurin gleich dazu?

Willkommen bei der Königsdisziplin der Brautvorbereitung!

Was will ich eigentlich auf dem Kopf?

Beginnen wir ganz am Anfang: Stell dir vor, du stehst im Brautkleid vor dem Spiegel – Tränen in den Augen, Gänsehaut am Arm – und dann diese Frage: „Und was mach ich mit meinen Haaren?!“

Bevor du panisch zur Schere greifst oder versuchst, dich selbst zu flechten wie Rapunzel: Atme tief durch und schau dich erst mal um. Pinterest, Instagram, Frisurenmagazine – Inspiration gibt’s genug. Wichtig: Wähle eine Frisur, die zu dir passt. Zu deinem Kleid. Deinem Gesicht. Deiner Persönlichkeit. Und – nicht zu vergessen – zu deinem Hochzeitsstil: Boho, Vintage, klassisch oder ganz frei von allem.

Der richtige Friseur: Mehr als nur „Waschen, Schneiden, Föhnen“

Den passenden Friseur oder die passende Friseurin zu finden, ist ein bisschen wie die Partnersuche – nur mit mehr Haarspray. Du brauchst jemanden, der zuhört, kreativ ist, aber auch ehrlich sagt, wenn deine Wunschfrisur bei Windstärke 6 zerfällt wie ein Kartenhaus.

Achte bei der Auswahl auf:

  • Erfahrung mit Brautstylings

  • Referenzen und Bildergalerien (Webseite, Social Media)

  • Probestecktermine (unbedingt machen!)

  • Sympathie und Vertrauen – ihr verbringt immerhin Stunden am Hochzeitstag miteinander!

Hochstecken, Locken oder offen?

Jetzt geht’s an die Frisur selbst. Die Klassiker:

  • Hochsteckfrisur: Elegant, hält lange – ideal bei Sommerhochzeiten.

  • Locken & Wellen: Für Romantik pur – am besten fixiert mit Stylingprodukten.

  • Geflochtene Elemente: Perfekt für Boho- oder Vintage-Stil.

  • Offen & natürlich: Passt super zu schlichten Kleidern und Outdoor-Trauungen.

Dazu Blumen, Perlen, Schleier, Haarschmuck? Alles kann – nix muss!

Und was kostet der Spaß?

Eine gute Hochzeitsfrisur ist nicht billig – aber absolut ihr Geld wert. Rechne mit:

  • Probefrisur: 60–120 €

  • Styling am Hochzeitstag: 150–300 €

  • Oft Kombiangebote mit Make-up – lohnt sich!

Tipp: Lass dir alles schriftlich geben – auch, wann die Stylistin am Hochzeitstag kommt. Schließlich willst du nicht mit nassen Haaren am Traualtar stehen.

Hausbesuch oder Salon?

Viele Friseure bieten einen Vor-Ort-Service an – super praktisch! Kein Stress, kein Gehetze. Manche verlangen dafür einen Aufpreis oder Fahrtkosten – klären!

Frisur vs. Realität

Was auf Pinterest wie Feenstaub aussieht, kann im echten Leben floppen. Deshalb: Probefrisur! Da zeigt sich, ob deine Haare das überhaupt mitmachen, wie viel Zeit das Styling braucht und ob du dich damit wirklich wohlfühlst.

Und: Unbedingt den Schleier oder Haarschmuck zum Termin mitnehmen!

Pflege ist Pflicht!

Die beste Frisur bringt nichts, wenn die Haare vorher aussehen wie Stroh im Wind. Also: Wochen vor der Hochzeit starten mit:

  • Feuchtigkeitspflege

  • Splissschnitt

  • Keine Farbexperimente kurz vor knapp!


Checkliste für deine Hochzeitsfrisur

✅ Inspiration sammeln
✅ Friseur mit Braut-Erfahrung suchen
✅ Probefrisur vereinbaren
✅ Haarschmuck & Accessoires mitnehmen
✅ Plan für den Hochzeitstag abstimmen
✅ Haarpflege vorher optimieren


Fazit: Haare gut, alles gut!

Die richtige Hochzeitsfrisur ist kein Hexenwerk – aber auch keine Last-Minute-Aktion. Wer frühzeitig plant, auf sein Bauchgefühl hört und auf Profis setzt, sieht am Hochzeitstag nicht nur fantastisch aus, sondern fühlt sich auch so.

Also: Haare hoch, Krönchen auf – du heiratest schließlich nur einmal (hoffentlich)!

Schmuck für den Mann

Männer mit Glanz – Was der Bräutigam an Schmuck trägt (außer den Ehering)

Liebe Bräutigame in spe, aufgepasst! Während sich eure Liebste stundenlang Gedanken über das perfekte Diadem, das funkelnde Fußkettchen und die geheimnisvoll glitzernden Ohrringe macht, steht ihr oft da mit der Frage: „Muss ich überhaupt Schmuck tragen?“ Die Antwort ist ein charmantes: Ja – und wie!

Keine Sorge, wir sprechen hier nicht von goldenen Brustplatten oder überdimensionalen Rapper-Ketten. Es geht um stilvolle Details, die euch an eurem großen Tag glänzen lassen – ohne wie eine Christbaumkugel auszusehen.

1. Der Ehering – klar, aber bitte mit Stil

Natürlich ist der Ehering das Must-have unter den männlichen Hochzeitsaccessoires. Aber warum immer nur klassisch glatt und gold? Es gibt Ringe in Titan, Carbon, Holz, mit Gravur oder Hammerschlag-Optik. Du darfst dich also austoben – im Rahmen des guten Geschmacks (und der Partnerfreigabe).

Und: Auch wenn du ihn erst ab dem Jawort trägst – der Ring gehört zum Outfit. Also besser gleich beim Anzug-Shopping berücksichtigen. Sonst beißt sich später der Goldton mit der Gürtelschnalle. Und das wäre modisch tragisch.

2. Manschettenknöpfe – kleine Dinger, große Wirkung

Manschettenknöpfe sind wie das geheime Augenzwinkern deines Outfits. Sie sagen: „Ich habe Geschmack, und ja, ich weiß, wie man ein Hemd trägt.“
Ob klassisch mit Initialen, elegant in Silber oder mit einem dezenten Superhelden-Logo (kein Witz – gibt’s wirklich): Diese winzigen Schmuckstücke sind die James Bond-Version von Knöpfen. Und das willst du sein. Zumindest für einen Tag.

3. Die Uhr – weil du nicht ständig aufs Handy starren willst

Eine schöne Armbanduhr ist mehr als nur Zeitansage. Sie ist Statement, Stilmittel und Sicherheitsgefühl in einem.
Tipp: Lass die Smartwatch am besten zuhause (es sei denn, sie sieht aus wie eine Rolex und macht keine Piepstöne während der Trauung). Eine klassische Automatikuhr wirkt edel, ohne zu übertreiben – und niemand merkt, dass du ständig heimlich auf die Uhr schielst, ob das Buffet endlich eröffnet wird.

4. Krawattennadel oder Fliegenklammer – retro ist das neue modern

Krawattennadel? Klingt nach Opa? Vielleicht. Aber ein Bräutigam mit einer edlen Nadel oder Klammer wirkt wie jemand, der Tradition und Stil mit einem Augenzwinkern lebt. Und sie hält die Krawatte genau da, wo sie hingehört – also praktisch ist das Ganze auch.

Achtung: Bitte keine blinkenden LED-Modelle. Du heiratest – du legst keinen Jahrmarktstand lahm.

5. Und sonst so?

Wenn du willst – und wenn’s zur Location passt – kannst du auch eine Anstecknadel, ein Taschenuhrkettchen oder ein kleines Lapel-Pin tragen. Wichtig: Es darf nie zu viel sein. Du bist der Bräutigam, nicht der Juwelier.

Fazit: Schmuck ist nicht nur Frauensache

Auch Männer dürfen – nein, sollen – an ihrem großen Tag glänzen. Mit Stil, mit Understatement und vielleicht mit einem Augenzwinkern. Und ganz ehrlich: Wenn du deiner Liebsten in den funkelnden Augen gegenüberstehst, ist es doch nur fair, selbst auch ein bisschen zu funkeln.

Also los, lieber Bräutigam: Ran an die Ringe, Knöpfe & Co. – und werde der strahlende Held deiner eigenen Hochzeit.

Ehering, und was noch?

Bling-Bling, aber mit Stil!

Was die Braut außer dem Ehering noch so trägt – und warum weniger manchmal mehr ist

Der Ehering ist gesetzt – klar. Der bekommt die große Bühne, das Blitzlicht und den großen Moment. Aber seien wir ehrlich: Die Braut ist ja kein Schmuck-Monolith mit nur einem glänzenden Highlight. Da geht noch was! Aber was genau?

Der Klassiker: Ohrringe

Sie sind die kleinen Alleskönner unter den Brautaccessoires. Vom dezenten Perlenstecker bis zum dramatischen Statement-Ohrhänger: Ohrringe sind wie die beste Freundin – sie halten still, passen sich an und lassen dich glänzen. Aber Vorsicht: Wenn deine Ohrringe größer sind als dein Brautstrauß, solltest du noch mal drüber schlafen.

Halsketten: Ja, aber bitte mit Feingefühl

Hier gilt das Motto: Kette trifft Kleid. Ein tiefes Dekolleté ruft förmlich nach einem zarten Anhänger oder einer funkelnden Y-Kette. Ein hochgeschlossenes Spitzenkleid dagegen schreit: „Bitte keine Kette – ich bin schon Kunst genug!“

Armbänder und Armreifen

Die sind sozusagen die Geheimagenten des Brautschmucks. Sie geben subtil den Ton an, lassen sich oft erst beim Sektempfang blicken und haben trotzdem ihren großen Auftritt – vor allem, wenn du beim Tanzen energisch das Sektglas schwenkst.

Haarschmuck – Kronen, Kämme & Co.

Ob floraler Haarreif, funkelnde Spange oder eine Tiara für die innere Disney-Prinzessin – Haarschmuck ist die Krönung deines Stylings. Aber Achtung: Wenn dein Haarschmuck mehr Glitzer hat als die Discokugel auf der Tanzfläche, könnte das Licht dich verfolgen.

Schmuck mit Bedeutung

Besonders schön: Schmuckstücke mit Geschichte. Die Perlenkette von Oma, das Armband der Mama oder das Medaillon mit Foto vom Opa – kleine Erinnerungen, die still mitfeiern dürfen. Und Tränchen bei der Schwiegermutter garantiert.

Fazit:

Die Braut darf strahlen – aber bitte nicht wie ein Weihnachtsbaum. Setz auf wenige, aber ausgewählte Stücke, die dich unterstreichen und nicht übertönen. Denn am Ende bist du der Star – und nicht der Ohrclip.

brautmaid.de
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