Brautschuhe

Brautschuhe – zwischen Cinderella, Komfort und Party-Ready
Wie du den perfekten Schuh für deinen großen Tag findest

Brautschuhe. Ein Thema, das oft erst nach dem Kleid aufkommt – aber spätestens nach der Anprobe nicht mehr wegzudenken ist. Schließlich tragen sie dich durch einen der aufregendsten Tage deines Lebens! Vom Gang zum Altar über das Ja-Wort bis hin zum letzten Tanz um Mitternacht: Deine Schuhe machen alles mit. Oder zumindest sollten sie das...

Doch was trägt die moderne Braut heute eigentlich an den Füßen? Und wie findet man den perfekten Schuh zwischen Stil, Komfort und Wow-Effekt? Wir führen dich Schritt für Schritt durchs Schuh-Labyrinth – ganz ohne Blasen.

1. Der Klassiker: High Heels – elegant, aber anspruchsvoll

Sie sind der Inbegriff von Eleganz: hohe Schuhe mit schmalem Absatz. Kein Wunder, dass viele Bräute bei der Anprobe sofort zum Stiletto greifen. Schließlich verlängern sie das Bein, strecken die Silhouette – und sehen auf Fotos einfach himmlisch aus.

Aber Achtung: Was im Brautmodengeschäft noch elegant war, kann nach sechs Stunden auf der Tanzfläche zur Folter werden. Wer nicht regelmäßig auf hohen Schuhen läuft, sollte unbedingt vorab „einlaufen“ – oder eine bequeme Alternative griffbereit haben.

Tipp: Kitten Heels oder Blockabsätze sind eine tolle Alternative – sie bieten mehr Stabilität bei fast genauso viel Eleganz.

2. Flache Schuhe – Ja, das geht!

Flache Brautschuhe? Na klar! Und zwar nicht nur für große Bräute oder Standesamtsoutfits. Von edlen Ballerinas über spitze Flats bis zu stylischen Sandalen gibt’s inzwischen wunderschöne Modelle, die auch ohne Absatz echtes Brautfeeling versprühen.

Pluspunkt: Du kannst den ganzen Tag (und die Nacht) durchfeiern, ohne das Gefühl, gleich aufzugeben. Außerdem lassen sich flache Schuhe oft auch nach der Hochzeit im Alltag weitertragen – nachhaltig und stilvoll!

3. Sneaker – für alle, die's lässig lieben

Ja, richtig gelesen. Braut-Sneaker sind längst kein Geheimtipp mehr. Ob ganz in Weiß, mit Spitze verziert oder sogar personalisiert – Turnschuhe zur Hochzeit sind der Inbegriff von lässiger Romantik. Besonders beliebt: Als „Wechselschuhe“ für die Party am Abend. Aber immer mehr Bräute ziehen sie auch schon zur Trauung an – ein Statement für Persönlichkeit statt Konvention.

Und seien wir ehrlich: Wenn Meghan Markle bei offiziellen Terminen Sneakers tragen darf, darfst du das bei deiner Hochzeit allemal.

4. Sandalen, Espadrilles & Co. – perfekt für Sommerbräute

Barfuß im Herzen, aber mit Stil am Fuß – Sommerhochzeiten laden geradezu dazu ein, luftige Schuhe zu wählen. Ob feine Sandalen, romantische Espadrilles oder verspielte Riemchen-Heels: Hier darf es ruhig ein wenig leichter, entspannter und luftiger zugehen.

Achte aber unbedingt auf den Untergrund! Gras, Kies oder Kopfsteinpflaster und hohe Absätze vertragen sich selten gut. Wenn du im Garten, am Strand oder auf der Wiese feierst, sind flache oder breite Absätze (oder sogar Wedges) die bessere Wahl.

5. Farbe bekennen – Brautschuhe in bunt

Wer sagt eigentlich, dass Brautschuhe immer weiß sein müssen? Immer mehr Bräute setzen farbliche Akzente – sei es in zartem Rosé, kräftigem Blau (Stichwort: something blue) oder sogar in Gold und Glitzer. So wird der Schuh zum echten Hingucker – besonders bei kurzen Kleidern oder wenn er unter dem Saum hervorblitzt.

Extra-Tipp: Bunte Schuhe kannst du nach der Hochzeit viel leichter im Alltag tragen – und hast damit eine bleibende Erinnerung an deinen großen Tag.

6. Die Wechselschuhe – Deine Rettung nach dem Dinner

Egal wie traumhaft die Schuhe aussehen: Irgendwann am Abend sagen selbst die tapfersten Füße „Nein, danke!“. Spätestens nach dem Hochzeitstanz darfst (und solltest!) du also auf bequemere Alternativen umsteigen.

Beliebte Wahl: Sneaker, hübsche Slipper oder sogar personalisierte Flip-Flops. Hauptsache, du kannst weiterfeiern – ohne schmerzverzerrtes Gesicht.

Unser Geheimtipp: Besorge gleich mehrere Paar für deine Gäste – in einer hübschen Kiste mit dem Schild „Tanzschuhe to go“. Deine Freundinnen werden dich lieben!

7. Auf die Qualität kommt’s an

Günstige Schuhe aus dem Internet sehen auf den ersten Blick verführerisch aus – aber pass auf! Gerade an deinem Hochzeitstag sollten Qualität und Passform stimmen. Achte auf echtes Leder oder hochwertige Textilien, gute Verarbeitung und vor allem: Bequemlichkeit.

Teste deine Schuhe immer vorab – am besten bei einem langen Spaziergang oder während du zu Hause tanzt. Nur so merkst du, ob Druckstellen entstehen oder du dir beim ersten Schritt schon eine Blase holst.

Fazit: Deine Schuhe, dein Stil, dein Tag

Ob High Heels oder Sneaker, Glitzer oder Spitze, elegant oder verspielt – bei Brautschuhen ist erlaubt, was gefällt (und was dich durchhält!). Wichtig ist nur eins: Du fühlst dich wohl, sicher und ganz du selbst. Denn nichts ist weniger romantisch als schmerzverzerrte Brautfotos oder der Wunsch, am liebsten barfuß zu fliehen.

Also: Probier aus, was dir gefällt. Vertrau deinem Bauchgefühl – und deinem Fußgefühl. Dann wird aus jedem Schritt ein Traumschritt ins gemeinsame Glück!

Du willst mehr Tipps rund um Hochzeitsstyling, Accessoires und Brautmode? Dann klick dich durch unsere weiteren Beiträge – oder schick uns deine Schuhfrage. Wir sind (fast) wie die gute Fee bei Cinderella – nur mit mehr Glitzerwissen.

Kopf hoch

Krönchen, Schleier & mehr – Welche Kopfbedeckung passt zu dir?

Wenn es um die Brautmode geht, denken die meisten zuerst an das Kleid. Doch was wäre eine Braut ohne das passende i-Tüpfelchen auf dem Kopf? Ob klassischer Schleier, frecher Fascinator oder ein funkelndes Diadem – die Auswahl an Kopfbedeckungen ist heute größer denn je. Und genau das macht es nicht leichter, sich zu entscheiden. Aber keine Sorge: Wir nehmen dich mit auf eine kleine Reise durch die Welt der stilvollen Braut-Kopfbedeckungen – mit einem Augenzwinkern und ganz viel Stilgefühl!

Der Schleier – Klassiker mit Gänsehautgarantie

Er ist das Symbol schlechthin für die Braut: der Schleier. Schon beim Einzug in die Kirche sorgt er für diesen ganz besonderen Gänsehautmoment. Schleier gibt es in vielen Varianten – vom kurzen Blusher, der nur das Gesicht bedeckt, bis zum Kathedralenschleier, der majestätisch über den Boden schwebt.

Unser Tipp: Ein langer Schleier passt hervorragend zu einer kirchlichen Trauung und wirkt besonders edel bei schlichten Kleidern ohne viele Verzierungen. Wer es moderner mag, kann ihn beim Sektempfang einfach abnehmen und in die Party starten – ganz ohne Schleier-Tapser auf dem Dancefloor!

Das Diadem – Für alle, die sich wie eine Prinzessin fühlen wollen

Du wolltest schon immer wie Kate Middleton oder Meghan Markle heiraten? Dann ist ein Diadem genau dein Ding. Es verleiht sofort einen royalen Touch – ganz ohne Palast.

Aber Achtung: Diademe brauchen Platz. Wenn dein Kleid bereits stark glitzert oder besonders voluminös ist, kann ein opulentes Diadem schnell „too much“ wirken. Dezente Varianten mit kleinen Kristallen oder Perlen sind hier oft die bessere Wahl. Und wer sagt, dass nur echte Prinzessinnen Krönchen tragen dürfen?

Flower Crowns – Natürlich schön

Du heiratest im Boho-Stil, auf einer Wiese oder unter einem Apfelbaum? Dann könnte ein Blumenkranz genau das Richtige für dich sein. Ob aus echten oder künstlichen Blumen, bunt oder Ton in Ton mit deinem Brautstrauß – Flower Crowns bringen Leichtigkeit und Romantik in deinen Look.

Kleiner Hinweis: Echte Blumen welken leider schneller, als man „Ja, ich will“ sagen kann. Plane also lieber einen Ersatz ein – oder kombiniere echte mit konservierten oder künstlichen Blüten. So bleibt dein Haarschmuck den ganzen Tag über frisch und fotogen.

Der Fascinator – Für Mutige mit Stil

Du suchst etwas Ungewöhnliches, Extravagantes, vielleicht sogar leicht Vintage-inspiriert? Dann wirf einen Blick auf den Fascinator! Diese kleinen, oft verspielten Hütchen mit Netz, Federn oder Schleifen feiern ein Comeback – und zwar mit Recht. Besonders bei standesamtlichen Hochzeiten oder im Stil der 20er Jahre ist der Fascinator ein echter Hingucker.

Unser Rat: Achte auf die Balance – Fascinator und großes Kleid beißen sich oft. Weniger ist hier mehr, damit du nicht aussiehst wie auf der Ascot-Rennbahn.

Das Haargesteck – Eleganz trifft Understatement

Wer es dezenter mag, liegt mit einem Haargesteck goldrichtig. Ob zarte Perlen, kleine Blüten oder ein funkelnder Haarkamm – solche Accessoires lassen sich wunderbar in Hochsteckfrisuren integrieren. Sie wirken filigran, feminin und edel – und sind dabei wunderbar leicht zu tragen.

Besonders praktisch: Haargestecke lassen sich auch nach der Trauung bei anderen festlichen Anlässen wiederverwenden. Nachhaltigkeit kann also auch sehr hübsch aussehen!

Hut ab – für den Brauthut

Der Brauthut ist hierzulande (noch) ein Geheimtipp – aber was für einer! Ob breitkrempig im Boho-Stil oder elegant und reduziert im Stil der 60er – mit einem Hut setzt du ein modisches Statement. Besonders bei einer freien Trauung unter freiem Himmel ist ein Hut nicht nur ein Hingucker, sondern auch ein praktischer Schattenspender.

Aber: Hut ist nicht gleich Hut. Lass dich am besten beraten – Form, Farbe und Material sollten auf dein Kleid und deine Frisur abgestimmt sein.

Und was ist mit dem Schleier für die Zweithochzeit oder den Reifrock für Kurzhaarige?

Gute Frage! Die Antwort ist einfach: Alles ist erlaubt – solange du dich damit wohlfühlst. Es gibt keine starren Regeln mehr. Auch Bräute mit kurzem Haar können funkelnde Haarreifen oder kleine Schleier tragen. Und wer zum zweiten Mal „Ja“ sagt, darf trotzdem in Spitze und Schleier auftreten – warum auch nicht? Liebe verdient immer ihren großen Auftritt.

Kopf hoch – mit Stil!

Ob du dich für einen klassischen Schleier, ein modernes Headpiece oder einen romantischen Blumenkranz entscheidest: Deine Kopfbedeckung sollte zu dir, deinem Kleid und vor allem deinem Typ passen. Sie ist nicht nur ein Accessoire, sondern ein Statement – über deinen Stil, deine Persönlichkeit und deinen großen Tag.

Und am Ende zählt nur eins: Du sollst dich fühlen wie du selbst – nur eben in der schönsten Version.

Tipp für die Praxis: Nimm deine Kopfbedeckung mit zur Probefrisur! So kannst du testen, wie alles zusammen aussieht – und ob auch beim Ja-Wort nichts verrutscht. 

Lust auf mehr Brautmode-Inspiration? Dann klick dich durch unsere anderen Beiträge rund um das perfekte Hochzeitsstyling – von Schuh bis Schleife!

Vintage

Vintage-Hochzeit – Altes Herz, neuer Glanz

Zugegeben: Manchmal wirkt die moderne Welt wie ein nie endender Instagram-Filter – immer perfekt, immer poliert. Wie gut, dass es da die Vintage-Hochzeit gibt! Sie ist der liebevolle Blick in Omas Fotoalbum, kombiniert mit dem Herzklopfen von heute. Und das Beste? Sie steht wirklich jedem Paar – egal, ob ihr 20 oder 60 seid. Hauptsache, ihr liebt Charme mit Patina.

Was ist eigentlich Vintage?

Vintage ist nicht gleich alt. Vintage ist mit Herz gereift. Es ist die Teetasse mit Goldrand, die schon fünf Generationen überlebt hat, die Schreibmaschine, auf der noch echte Liebesbriefe getippt wurden, und das Spitzenkleid, das Geschichten flüstert. Eine Vintage-Hochzeit feiert genau das: die Schönheit vergangener Zeiten – aber mit dem Komfort von heute (ja, auch WLAN fürs Gäste-Selfie darf sein).

Das Kleid – Spitze, Schleier, Sehnsucht

Wenn man einem Vintage-Brautkleid begegnet, sagt man nicht „Oh, hübsch“, sondern eher: „Wow. Das erzählt eine Geschichte!“ Es darf glitzern, schwingen, spitzen und gerne auch einen Hauch Elfenzauber versprühen. Spitze, Perlen, Satin, Schleier – alles erlaubt, was die Romantik vergangener Jahrzehnte aufleben lässt. Und der Bräutigam? Am besten mit Hosenträgern, Fliege und einer Uhr, die noch tickt statt piept.

Die Location – Altbau statt Neubau

Vintage liebt Charakter. Alte Gutshäuser, Herrenhäuser, romantische Scheunen oder nostalgische Cafés – Hauptsache, die Wände haben Geschichte und die Fensterrahmen sind nicht ganz gerade. Wer will schon Neubau-Charme, wenn man durch knarrende Dielen zur Tanzfläche schweben kann?

Die Deko – vom Flohmarkt ins Herz

Jetzt wird’s gemütlich: alte Bilderrahmen, antike Koffer, Schreibmaschinen, Spitzendeckchen, Porzellantassen – willkommen im Vintage-Deko-Paradies! Es darf gemixt, gestapelt und geliebt werden. Dazu Trockenblumen, Kerzen in Messingleuchtern und vielleicht sogar eine Candy-Bar im Look der 20er. Wer’s ganz charmant mag: Tischkärtchen aus alten Buchseiten basteln. Die Gäste werden schmelzen.

Die Stimmung – entspannt nostalgisch

Auf einer Vintage-Hochzeit läuft kein Techno, sondern vielleicht ein bisschen Swing, Jazz oder Soul. Das Essen kommt auf Porzellan, nicht vom Foodtruck (auch wenn wir den lieben). Und statt Feuerwerk gibt’s Wunderkerzen oder ein ruhiges Gläschen Sekt bei Sonnenuntergang. Romantik-Level: maximal.

Für wen passt Vintage?

Für alle, die sich nicht in Glitzer und LED-Wände verlieben, sondern in Sehnsucht, Samt und Seelenwärme. Für Paare, die finden, dass „altmodisch“ eher ein Kompliment als ein Vorwurf ist. Und für alle, die glauben, dass der schönste Tag im Leben nicht laut, sondern liebevoll gestaltet sein darf.

Vintage ist wie Liebe – wird mit der Zeit nur schöner

Wer Vintage heiratet, sagt nicht nur „Ja“ zum Partner, sondern auch zu einer Zeitreise voller Gefühl. Es geht nicht um Retro-Kitsch, sondern um eine Ästhetik, die berührt. Also: Raus mit den alten Koffern, rein in die Spitzenkleider und tanzt zwischen Rosen, Rüschen und Romantik!

I Love Boho

Boho-Hochzeit – Wild, frei und wundervoll verliebt

Wer sagt, dass eine Hochzeit immer im Ballsaal mit Stuhlhussen, Silberbesteck und Tanzkurs-Walzer stattfinden muss? Wer braucht Tauben, wenn es Makramee, Pampasgras und Lagerfeuerromantik gibt? Willkommen in der Welt der Boho-Hochzeiten – dem Ja-Wort mit Seele, Stil und einer Prise barfüßiger Freiheit.

Was ist eigentlich Boho?

Boho steht für „Bohemian“ – also für die Kunst, unkonventionell, frei und mit ganz viel Gefühl zu leben und zu lieben. Übersetzt in Hochzeits-Deutsch: keine steife Etikette, sondern entspannte Atmosphäre, natürliche Materialien, warme Farben, ein Hauch von Vintage – und ganz viel „wir machen’s, wie wir wollen“.

Kurz gesagt: Wenn du deine Großtante bei der Frage nach dem Dresscode mit „Trag, was dir Freude macht“ in die Panikzone schickst, dann planst du wahrscheinlich eine Boho-Hochzeit.

Die Deko – natürlich schön

Vergiss Glitzer und Glanz – Boho liebt das Unperfekte. Makramee-Girlanden, Holzstelen, Traumfänger, orientalische Teppiche und Kerzen, wohin das Auge reicht. Dazu Blumenkränze, Trockenblumen, Wildblumen – Hauptsache natürlich und mit Herz arrangiert. Und: Pampasgras ist das offizielle Maskottchen jeder Boho-Hochzeit. Es passt zu allem und sieht sogar bei Wind verdammt fotogen aus.

Das Outfit – lässig verliebt

Das Boho-Brautkleid weht lieber sanft im Wind, statt sich wie eine Sahnetorte an die Taille zu klammern. Spitze, fließende Stoffe, vielleicht ein tiefer Rückenausschnitt – und natürlich ein Blumenkranz im Haar. Der Bräutigam? Lässig mit Hosenträgern, Leinenhemd oder sogar barfuß. Hauptsache: Wohlfühlen und kein Krawatten-Zwang.

Die Location – bitte draußen!

Boho liebt die Natur. Waldlichtung, Wiese, alter Gutshof, Strand, Scheune oder Garten – überall dort, wo Vögel singen und der Sonnenuntergang glüht, schlägt das Boho-Herz höher. Und wenn’s regnet? Dann wird eben getanzt. Unter’m Zeltdach. Mit Gummistiefeln. Und einem Glas Rosé.

Die Stimmung – entspannt & emotional

Boho heißt: Keine fünfminütigen Reden mit PowerPoint, sondern echte, berührende Worte. Keine steifen Abläufe, sondern Zeit für Lagerfeuer, Lachen und Lichterketten. Vielleicht spielt ein Akustik-Duo eure Lieblingssongs. Vielleicht tanzen alle barfuß im Gras. Vielleicht weint sogar Opa vor Rührung. So oder so: Es wird magisch.

Für wen ist Boho das Richtige?

Für alle, die lieber Herz als Etikette feiern. Für Paare, die sich nach Leichtigkeit, Natürlichkeit und Romantik sehnen – ganz ohne Zwang. Für euch, wenn ihr sagt: „Wir wollen nicht nur heiraten. Wir wollen fühlen, feiern und uns selbst treu bleiben.“

Boho ist kein Trend – es ist ein Gefühl

Boho ist wie eine Umarmung auf einem lauen Sommerabend. Ein barfüßiger Tanz auf dem Holzboden. Ein „Ich liebe dich“ im Sonnenuntergang. Und ganz nebenbei: auch verdammt Instagram-tauglich.

Also: Lasst die Haare wehen, den Wein fließen und das Herz tanzen. Eure Boho-Hochzeit wird wild, frei – und absolut unvergesslich.

Schmuck für den Mann

Männer mit Glanz – Was der Bräutigam an Schmuck trägt (außer den Ehering)

Liebe Bräutigame in spe, aufgepasst! Während sich eure Liebste stundenlang Gedanken über das perfekte Diadem, das funkelnde Fußkettchen und die geheimnisvoll glitzernden Ohrringe macht, steht ihr oft da mit der Frage: „Muss ich überhaupt Schmuck tragen?“ Die Antwort ist ein charmantes: Ja – und wie!

Keine Sorge, wir sprechen hier nicht von goldenen Brustplatten oder überdimensionalen Rapper-Ketten. Es geht um stilvolle Details, die euch an eurem großen Tag glänzen lassen – ohne wie eine Christbaumkugel auszusehen.

1. Der Ehering – klar, aber bitte mit Stil

Natürlich ist der Ehering das Must-have unter den männlichen Hochzeitsaccessoires. Aber warum immer nur klassisch glatt und gold? Es gibt Ringe in Titan, Carbon, Holz, mit Gravur oder Hammerschlag-Optik. Du darfst dich also austoben – im Rahmen des guten Geschmacks (und der Partnerfreigabe).

Und: Auch wenn du ihn erst ab dem Jawort trägst – der Ring gehört zum Outfit. Also besser gleich beim Anzug-Shopping berücksichtigen. Sonst beißt sich später der Goldton mit der Gürtelschnalle. Und das wäre modisch tragisch.

2. Manschettenknöpfe – kleine Dinger, große Wirkung

Manschettenknöpfe sind wie das geheime Augenzwinkern deines Outfits. Sie sagen: „Ich habe Geschmack, und ja, ich weiß, wie man ein Hemd trägt.“
Ob klassisch mit Initialen, elegant in Silber oder mit einem dezenten Superhelden-Logo (kein Witz – gibt’s wirklich): Diese winzigen Schmuckstücke sind die James Bond-Version von Knöpfen. Und das willst du sein. Zumindest für einen Tag.

3. Die Uhr – weil du nicht ständig aufs Handy starren willst

Eine schöne Armbanduhr ist mehr als nur Zeitansage. Sie ist Statement, Stilmittel und Sicherheitsgefühl in einem.
Tipp: Lass die Smartwatch am besten zuhause (es sei denn, sie sieht aus wie eine Rolex und macht keine Piepstöne während der Trauung). Eine klassische Automatikuhr wirkt edel, ohne zu übertreiben – und niemand merkt, dass du ständig heimlich auf die Uhr schielst, ob das Buffet endlich eröffnet wird.

4. Krawattennadel oder Fliegenklammer – retro ist das neue modern

Krawattennadel? Klingt nach Opa? Vielleicht. Aber ein Bräutigam mit einer edlen Nadel oder Klammer wirkt wie jemand, der Tradition und Stil mit einem Augenzwinkern lebt. Und sie hält die Krawatte genau da, wo sie hingehört – also praktisch ist das Ganze auch.

Achtung: Bitte keine blinkenden LED-Modelle. Du heiratest – du legst keinen Jahrmarktstand lahm.

5. Und sonst so?

Wenn du willst – und wenn’s zur Location passt – kannst du auch eine Anstecknadel, ein Taschenuhrkettchen oder ein kleines Lapel-Pin tragen. Wichtig: Es darf nie zu viel sein. Du bist der Bräutigam, nicht der Juwelier.

Fazit: Schmuck ist nicht nur Frauensache

Auch Männer dürfen – nein, sollen – an ihrem großen Tag glänzen. Mit Stil, mit Understatement und vielleicht mit einem Augenzwinkern. Und ganz ehrlich: Wenn du deiner Liebsten in den funkelnden Augen gegenüberstehst, ist es doch nur fair, selbst auch ein bisschen zu funkeln.

Also los, lieber Bräutigam: Ran an die Ringe, Knöpfe & Co. – und werde der strahlende Held deiner eigenen Hochzeit.

Ehering, und was noch?

Bling-Bling, aber mit Stil!

Was die Braut außer dem Ehering noch so trägt – und warum weniger manchmal mehr ist

Der Ehering ist gesetzt – klar. Der bekommt die große Bühne, das Blitzlicht und den großen Moment. Aber seien wir ehrlich: Die Braut ist ja kein Schmuck-Monolith mit nur einem glänzenden Highlight. Da geht noch was! Aber was genau?

Der Klassiker: Ohrringe

Sie sind die kleinen Alleskönner unter den Brautaccessoires. Vom dezenten Perlenstecker bis zum dramatischen Statement-Ohrhänger: Ohrringe sind wie die beste Freundin – sie halten still, passen sich an und lassen dich glänzen. Aber Vorsicht: Wenn deine Ohrringe größer sind als dein Brautstrauß, solltest du noch mal drüber schlafen.

Halsketten: Ja, aber bitte mit Feingefühl

Hier gilt das Motto: Kette trifft Kleid. Ein tiefes Dekolleté ruft förmlich nach einem zarten Anhänger oder einer funkelnden Y-Kette. Ein hochgeschlossenes Spitzenkleid dagegen schreit: „Bitte keine Kette – ich bin schon Kunst genug!“

Armbänder und Armreifen

Die sind sozusagen die Geheimagenten des Brautschmucks. Sie geben subtil den Ton an, lassen sich oft erst beim Sektempfang blicken und haben trotzdem ihren großen Auftritt – vor allem, wenn du beim Tanzen energisch das Sektglas schwenkst.

Haarschmuck – Kronen, Kämme & Co.

Ob floraler Haarreif, funkelnde Spange oder eine Tiara für die innere Disney-Prinzessin – Haarschmuck ist die Krönung deines Stylings. Aber Achtung: Wenn dein Haarschmuck mehr Glitzer hat als die Discokugel auf der Tanzfläche, könnte das Licht dich verfolgen.

Schmuck mit Bedeutung

Besonders schön: Schmuckstücke mit Geschichte. Die Perlenkette von Oma, das Armband der Mama oder das Medaillon mit Foto vom Opa – kleine Erinnerungen, die still mitfeiern dürfen. Und Tränchen bei der Schwiegermutter garantiert.

Fazit:

Die Braut darf strahlen – aber bitte nicht wie ein Weihnachtsbaum. Setz auf wenige, aber ausgewählte Stücke, die dich unterstreichen und nicht übertönen. Denn am Ende bist du der Star – und nicht der Ohrclip.

brautmaid.de
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