Einladungskarten

Liebe in Papierform – Die Hochzeitseinladung mit Herz, Witz & Stil

Die gute alte Einladungskarte – klingt erstmal altmodisch, oder? Aber halt, Stopp! Wer glaubt, man könne die Einladung zur eigenen Hochzeit auch mal eben schnell per WhatsApp verschicken, der unterschätzt dieses kleine Meisterwerk aus Papier gewaltig. Denn die Einladungskarte ist nicht nur eine Info – sie ist ein Versprechen. Und zwar eins mit Stil, Charme und vielleicht sogar mit Goldprägung.

Einladungskarten – mehr als nur „Wir heiraten“

Klar, am Ende steht da: Datum, Ort, Uhrzeit, vielleicht noch der Dresscode. Aber eine gute Einladungskarte ist viel mehr als ein Veranstaltungshinweis. Sie ist der erste kleine Vorgeschmack auf eure große Liebe-Feier. Ein Mini-Trailer, der Lust auf das ganze Hochzeitskino macht. Sie ist das „Hallo, schön, dass du dabei bist“ mit Schleifchen und Herzklopfen.

Papierliebe oder digitale Einladung?

Die Gretchenfrage: Papier oder Pixel? Digital ist praktisch, keine Frage – vor allem bei Save-the-Date-Karten. Aber die richtige Einladungskarte zum Fest? Die darf man ruhig anfassen können. Fühlen. Riechen. Vielleicht sogar in einem Rahmen aufheben. Wer digital einlädt, spart Porto, ja – aber verpasst auch ein kleines Ritual mit nostalgischem Gänsehautfaktor. Und Oma freut sich auch über echte Post!

Stil, Schrift & Schleifen: Was darf’s denn sein?

Vintage mit Kraftpapier und Spitzenband? Modern mit Klartext und klarer Typografie? Romantisch mit Aquarellblumen und Herzchen-Overload? Oder doch ganz individuell mit euren Fotos als Comicfiguren? Erlaubt ist, was gefällt – und was zu euch passt. Denn die Einladung ist quasi euer Hochzeits-Fußabdruck. (Und bitte keine Einladung mit „Dresscode: leger-festlich-vintage-klassisch-boho-formell“. Ein bisschen Klarheit schadet nie.)

Der Text – keine Wissenschaft, aber auch keine SMS

„Wir heiraten. Kommst du?“ – Ja, könnte man so machen. Aber ein bisschen liebevoller darf es schon sein. Lasst eure Gäste wissen, warum ihr euch freut, wann ihr euch traut und wo sie erscheinen dürfen – bestenfalls mit Lächeln und Tanzlust. Wer möchte, baut kleine persönliche Elemente ein: ein Mini-Gedicht, einen Lieblingsspruch oder einen Hauch Humor à la: „Wer tanzt, bekommt ein extra Dessert.“

Wann verschicken?

Die goldene Regel: Save-the-Date 6–8 Monate vor der Hochzeit, die endgültige Einladung spätestens 3–4 Monate vor dem großen Tag. So hat auch Tante Gisela aus Buxtehude genug Zeit, den Flug zu buchen – und ihr genug Puffer für Rückmeldungen, Sitzplan & Co.

Und was gehört noch dazu?

Antwortkarten? Ja bitte – vor allem, wenn ihr Planungssicherheit wollt. Eine hübsche Karte mit „Ja, ich bin dabei!“ oder „Sorry, ich feiere lieber allein mit Netflix“ hilft euch enorm. Dazu evtl. noch Infos zur Übernachtung, Geschenkwunsch oder dem geplanten Überraschungs-Flashmob der Gäste.

Einladungskarten sind die Liebesbotschafter eurer Hochzeit

Sie kommen per Post, aber direkt ins Herz. Sie verraten viel über euch, ohne zu viel zu sagen. Und sie machen Vorfreude – auf einen Tag voller Liebe, Lachen und Luftballons. Also: nicht sparen, nicht hetzen, sondern genießen. Denn dieser Moment, wenn eure Gäste den Umschlag öffnen und sagen: „Wow – das wird schön“, ist unbezahlbar.

Vintage

Vintage-Hochzeit – Altes Herz, neuer Glanz

Zugegeben: Manchmal wirkt die moderne Welt wie ein nie endender Instagram-Filter – immer perfekt, immer poliert. Wie gut, dass es da die Vintage-Hochzeit gibt! Sie ist der liebevolle Blick in Omas Fotoalbum, kombiniert mit dem Herzklopfen von heute. Und das Beste? Sie steht wirklich jedem Paar – egal, ob ihr 20 oder 60 seid. Hauptsache, ihr liebt Charme mit Patina.

Was ist eigentlich Vintage?

Vintage ist nicht gleich alt. Vintage ist mit Herz gereift. Es ist die Teetasse mit Goldrand, die schon fünf Generationen überlebt hat, die Schreibmaschine, auf der noch echte Liebesbriefe getippt wurden, und das Spitzenkleid, das Geschichten flüstert. Eine Vintage-Hochzeit feiert genau das: die Schönheit vergangener Zeiten – aber mit dem Komfort von heute (ja, auch WLAN fürs Gäste-Selfie darf sein).

Das Kleid – Spitze, Schleier, Sehnsucht

Wenn man einem Vintage-Brautkleid begegnet, sagt man nicht „Oh, hübsch“, sondern eher: „Wow. Das erzählt eine Geschichte!“ Es darf glitzern, schwingen, spitzen und gerne auch einen Hauch Elfenzauber versprühen. Spitze, Perlen, Satin, Schleier – alles erlaubt, was die Romantik vergangener Jahrzehnte aufleben lässt. Und der Bräutigam? Am besten mit Hosenträgern, Fliege und einer Uhr, die noch tickt statt piept.

Die Location – Altbau statt Neubau

Vintage liebt Charakter. Alte Gutshäuser, Herrenhäuser, romantische Scheunen oder nostalgische Cafés – Hauptsache, die Wände haben Geschichte und die Fensterrahmen sind nicht ganz gerade. Wer will schon Neubau-Charme, wenn man durch knarrende Dielen zur Tanzfläche schweben kann?

Die Deko – vom Flohmarkt ins Herz

Jetzt wird’s gemütlich: alte Bilderrahmen, antike Koffer, Schreibmaschinen, Spitzendeckchen, Porzellantassen – willkommen im Vintage-Deko-Paradies! Es darf gemixt, gestapelt und geliebt werden. Dazu Trockenblumen, Kerzen in Messingleuchtern und vielleicht sogar eine Candy-Bar im Look der 20er. Wer’s ganz charmant mag: Tischkärtchen aus alten Buchseiten basteln. Die Gäste werden schmelzen.

Die Stimmung – entspannt nostalgisch

Auf einer Vintage-Hochzeit läuft kein Techno, sondern vielleicht ein bisschen Swing, Jazz oder Soul. Das Essen kommt auf Porzellan, nicht vom Foodtruck (auch wenn wir den lieben). Und statt Feuerwerk gibt’s Wunderkerzen oder ein ruhiges Gläschen Sekt bei Sonnenuntergang. Romantik-Level: maximal.

Für wen passt Vintage?

Für alle, die sich nicht in Glitzer und LED-Wände verlieben, sondern in Sehnsucht, Samt und Seelenwärme. Für Paare, die finden, dass „altmodisch“ eher ein Kompliment als ein Vorwurf ist. Und für alle, die glauben, dass der schönste Tag im Leben nicht laut, sondern liebevoll gestaltet sein darf.

Vintage ist wie Liebe – wird mit der Zeit nur schöner

Wer Vintage heiratet, sagt nicht nur „Ja“ zum Partner, sondern auch zu einer Zeitreise voller Gefühl. Es geht nicht um Retro-Kitsch, sondern um eine Ästhetik, die berührt. Also: Raus mit den alten Koffern, rein in die Spitzenkleider und tanzt zwischen Rosen, Rüschen und Romantik!

I Love Boho

Boho-Hochzeit – Wild, frei und wundervoll verliebt

Wer sagt, dass eine Hochzeit immer im Ballsaal mit Stuhlhussen, Silberbesteck und Tanzkurs-Walzer stattfinden muss? Wer braucht Tauben, wenn es Makramee, Pampasgras und Lagerfeuerromantik gibt? Willkommen in der Welt der Boho-Hochzeiten – dem Ja-Wort mit Seele, Stil und einer Prise barfüßiger Freiheit.

Was ist eigentlich Boho?

Boho steht für „Bohemian“ – also für die Kunst, unkonventionell, frei und mit ganz viel Gefühl zu leben und zu lieben. Übersetzt in Hochzeits-Deutsch: keine steife Etikette, sondern entspannte Atmosphäre, natürliche Materialien, warme Farben, ein Hauch von Vintage – und ganz viel „wir machen’s, wie wir wollen“.

Kurz gesagt: Wenn du deine Großtante bei der Frage nach dem Dresscode mit „Trag, was dir Freude macht“ in die Panikzone schickst, dann planst du wahrscheinlich eine Boho-Hochzeit.

Die Deko – natürlich schön

Vergiss Glitzer und Glanz – Boho liebt das Unperfekte. Makramee-Girlanden, Holzstelen, Traumfänger, orientalische Teppiche und Kerzen, wohin das Auge reicht. Dazu Blumenkränze, Trockenblumen, Wildblumen – Hauptsache natürlich und mit Herz arrangiert. Und: Pampasgras ist das offizielle Maskottchen jeder Boho-Hochzeit. Es passt zu allem und sieht sogar bei Wind verdammt fotogen aus.

Das Outfit – lässig verliebt

Das Boho-Brautkleid weht lieber sanft im Wind, statt sich wie eine Sahnetorte an die Taille zu klammern. Spitze, fließende Stoffe, vielleicht ein tiefer Rückenausschnitt – und natürlich ein Blumenkranz im Haar. Der Bräutigam? Lässig mit Hosenträgern, Leinenhemd oder sogar barfuß. Hauptsache: Wohlfühlen und kein Krawatten-Zwang.

Die Location – bitte draußen!

Boho liebt die Natur. Waldlichtung, Wiese, alter Gutshof, Strand, Scheune oder Garten – überall dort, wo Vögel singen und der Sonnenuntergang glüht, schlägt das Boho-Herz höher. Und wenn’s regnet? Dann wird eben getanzt. Unter’m Zeltdach. Mit Gummistiefeln. Und einem Glas Rosé.

Die Stimmung – entspannt & emotional

Boho heißt: Keine fünfminütigen Reden mit PowerPoint, sondern echte, berührende Worte. Keine steifen Abläufe, sondern Zeit für Lagerfeuer, Lachen und Lichterketten. Vielleicht spielt ein Akustik-Duo eure Lieblingssongs. Vielleicht tanzen alle barfuß im Gras. Vielleicht weint sogar Opa vor Rührung. So oder so: Es wird magisch.

Für wen ist Boho das Richtige?

Für alle, die lieber Herz als Etikette feiern. Für Paare, die sich nach Leichtigkeit, Natürlichkeit und Romantik sehnen – ganz ohne Zwang. Für euch, wenn ihr sagt: „Wir wollen nicht nur heiraten. Wir wollen fühlen, feiern und uns selbst treu bleiben.“

Boho ist kein Trend – es ist ein Gefühl

Boho ist wie eine Umarmung auf einem lauen Sommerabend. Ein barfüßiger Tanz auf dem Holzboden. Ein „Ich liebe dich“ im Sonnenuntergang. Und ganz nebenbei: auch verdammt Instagram-tauglich.

Also: Lasst die Haare wehen, den Wein fließen und das Herz tanzen. Eure Boho-Hochzeit wird wild, frei – und absolut unvergesslich.

Der Hochzeitskredit

Die große Liebe – zum kleinen Zins?

Mal ehrlich: Eure Hochzeit ist einmalig (zumindest planen wir das so!) und soll unvergesslich werden. Blöd nur, wenn das Sparkonto nur für einen Grillabend mit Kartoffelsalat reicht. Ein Hochzeitskredit klingt da verlockend – ein überschaubarer Betrag, in kleinen Raten zurückgezahlt, damit ihr den großen Tag so feiern könnt, wie ihr ihn euch vorstellt.

Aber: Ist das romantisch oder eher... risikobehaftet?

✅ Vorteile – oder: Warum ein Kredit gar nicht so unsexy ist

  1. Planungssicherheit: Mit dem Kredit könnt ihr das Budget genau planen und eure Dienstleister sicher bezahlen.

  2. Einmal statt ewig sparen: Wollt ihr drei Jahre auf eure Traumhochzeit warten – oder sie lieber jetzt feiern?

  3. Flexibel & bequem: Viele Banken bieten spezielle Hochzeitskredite mit fairen Konditionen – und ja, sogar online, ganz ohne Bankberater im Nadelstreifenanzug.

❌ Risiken – oder: Der Ehevertrag ist nicht das Einzige, was ihr lesen solltet

Natürlich solltet ihr bei aller Euphorie nicht vergessen, dass ein Kredit zurückgezahlt werden will – und zwar auch nach der Hochzeitsreise. Wer sich bis über beide Ohren verschuldet, tanzt vielleicht einen romantischen Walzer, aber mit Sorgen in den Augen. Deshalb: Nur so viel leihen, wie ihr wirklich stemmen könnt.

Der smarte Weg zum Hochzeitskredit

Bevor ihr blind unterschreibt, hier ein paar Tipps:

  • Vergleicht Angebote. Es gibt große Unterschiede bei Zinsen und Laufzeiten.

  • Checkt euer Budget. Wie viel könnt ihr monatlich realistisch zurückzahlen?

  • Plant mit Puffer. Hochzeiten sind wie Baustellen – irgendwas wird immer teurer als gedacht.

  • Redet ehrlich miteinander. Finanzielle Klarheit ist die beste Ehevorbereitung überhaupt.

Romantik und Realität – Hand in Hand

Ein Kredit für die Hochzeit muss kein Liebestöter sein. Im Gegenteil: Wer seine Finanzen im Griff hat, kann die Feier so richtig genießen, ohne sich bei jeder Sektflöte zu fragen, ob das jetzt das Abendbrot für nächste Woche war. Und seien wir ehrlich – das Kleid, das Schloss, die Band: Man heiratet (hoffentlich) nur einmal!

❤️

Glück lässt sich nicht kaufen – aber gut finanzieren

Am Ende entscheidet ihr selbst: Spart ihr lieber ein Jahr länger und feiert im kleinen Kreis? Oder gönnt ihr euch einen Kredit und lebt die Märchenhochzeit eurer Träume – inklusive Glitzerregen und Hüpfburg?

Egal wie: Hauptsache, ihr sagt Ja – zueinander, zum Leben, und vielleicht auch zu einem kleinen Kredit. Solange ihr ihn mit Kopf, Herz und Taschenrechner abschließt, wird alles gut.

Und falls doch mal Fragen auftauchen: Der Trauzeuge war bestimmt auch mal Finanzberater. 😉


So wird euer Tag kein Reinfall

Eure Liebe ist wie im Märchen – nur dass ihr statt sprechender Tiere Schwiegermütter habt und statt eines Zauberwaldes eine Budget-Excel-Tabelle. Aber hey, es ist eure Hochzeit – und sie soll unvergesslich werden! Damit die Feier nicht in ein Desaster mit nassen Servietten, peinlichen Reden und verhungerten Gästen abdriftet, hier die goldenen Do’s & Don’ts für den großen Tag.
DO: Sorgt für einen klaren AblaufEin bisschen Spontanität ist nett – ein völlig planloser Hochzeitstag eher nicht. Der Caterer braucht Zeiten, die Band auch. Und eure Gäste wollen wissen, wann sie sitzen, essen oder tanzen dürfen. Also: Ein Ablaufplan ist euer bester Freund. Noch besser: Delegiert das an Trauzeugen. Die machen das gern – wirklich! (Okay, mit Bestechung in Form von Sekt.)
 

DON’T: Mikro-ManagementIhr habt monatelang geplant. Aber bitte – am Hochzeitstag selbst seid ihr Brautpaar, keine Eventmanager! Lasst los. Wenn der Florist die Blumen von links statt rechts legt, wird keiner ohnmächtig. Wenn Tante Elfriede aus Versehen das vegane Menü erwischt – halb so wild. Entspannt euch und genießt. Perfektion ist überbewertet.

 

DO: Gäste gut versorgenHungrige Gäste tanzen nicht. Durstige Gäste beschweren sich. Und gelangweilte Gäste... nun ja, sie fangen an, PowerPoint-Präsentationen über euer erstes Tinder-Date zu basteln. Gute Musik, leckeres Essen, Snacks gegen Mitternacht und ein bisschen Unterhaltung – das sind eure Hochzeits-Wundermittel.

 

DON’T: Endlose RedenJa, euer Onkel Karl ist ein Original – aber sein „kurzes Grußwort“ ist länger als das Buffet geöffnet hat. Begrenzt Reden auf ein paar Minuten und gebt dem DJ das geheime Zeichen für das musikalische Rausmoderieren. Eure Gäste danken es euch still – und mit Applaus.

 

DO: Einen Plan B habenOb Regen, Stromausfall oder plötzlich verschwundene Eheringe – wer vorbereitet ist, bleibt cool. Ein Zelt, ein Notfallset und ein trockenes Paar Schuhe können euch den Tag retten. Und ein Trauzeuge mit Improvisationstalent sowieso.

 

DON’T: Zu viele ProgrammpunkteLuftballons steigen lassen, Tortenanschnitt, Brautstrauß werfen, Hochzeitstanz, Feuerwerk, Taubenfreilassung, Karaoke... STOPP! Eure Gäste sind keine Zirkusakrobaten. Weniger ist manchmal mehr. Lasst Raum für spontane Lacher, Gespräche und – ganz wichtig – das Dessert.

 

DO: Euch selbst treu bleiben

Ob Jeans unter dem Brautkleid, Metal-Band statt Walzer oder selbstgebackene Kekse statt 5-stöckiger Torte: Es ist eure Hochzeit. Macht, was zu euch passt. Denn am Ende sollen alle sagen: „Typisch die beiden – wunderschön!“

❤️

Locker bleiben und lieben

Hochzeiten sind wie gutes Essen – sie brauchen Planung, Liebe und die richtige Würze. Vermeidet die Stolperfallen, feiert mit Herz und Humor – und vergesst nie: Es geht nicht um Perfektion, sondern um einen unvergesslichen Tag mit den Menschen, die ihr liebt.

Und wenn am Ende doch Tante Elfriede mit dem DJ durchbrennt... dann habt ihr immerhin die beste Anekdote für die Silberhochzeit. 😄

Welchen Namen nehmen wir?

Wer heißt hier eigentlich wie? – Das Namensrecht zur Hochzeit mit Augenzwinkern

Kaum habt ihr „Ja, ich will“ gesagt, kommt eine Frage auf euch zu, die bei den Schwiegereltern für Schnappatmung sorgt, beim Standesbeamten ein wissendes Nicken auslöst und bei euch womöglich einen kleinen Ehestreit provoziert: Wie sollt ihr künftig heißen? Willkommen im kuriosen Kosmos des Namensrechts zur Hochzeit – wo Liebe auf Bürokratie trifft!


Früher war alles einfacher... oder?

Damals – als alles noch in Schwarzweiß war – nahm die Braut einfach den Namen des Bräutigams an. Punkt. Heute hingegen darf sich jeder austoben: Behalten, annehmen, Doppelnamen, gar nix ändern – die Möglichkeiten sind so vielfältig wie das Hochzeitsbuffet. Und plötzlich wird das Namensgespräch zu einem Mini-Politthriller im Wohnzimmer.


Die Optionen im Überblick 

1. Ein gemeinsamer Ehename
Ihr legt fest, ob er ihr Name wird oder sein Name. Oder auch umgekehrt. Hauptsache, ihr habt EINEN gemeinsamen Namen für die Familienbande. Praktisch für die Postzustellung, Kinder und Haustürschilder.

2. Einer behält, der andere nimmt an
Ganz klassisch oder modern umgedreht. Der andere übernimmt den Namen seines Partners – und der alte Name geht in die Vergangenheit ein, wo er maximal noch bei der Steuer auftaucht.

3. Der Doppelname (nur für eine*n!)
Ja, es darf kombiniert werden. Aber Achtung: Der Doppelname ist nur einer Person erlaubt. Wer den Doppelnamen trägt, darf sich über besonders lange Unterschriften und Formulare mit zu wenig Platz freuen.

4. Jeder bleibt wie er ist
Ihr seid euch einig: Alles bleibt, wie es war. Praktisch für Leute mit coolen Nachnamen oder für alle, die ihre Unterschrift einfach nicht mehr umstellen wollen. Und ja, das geht problemlos.


Pro-Tipps vom Standesamt & aus dem Leben

  • Kein Druck! Ihr müsst den Namen nicht direkt bei der Anmeldung zur Eheschließung festlegen. Man kann auch nach der Hochzeit noch entscheiden – wie beim Dessertbuffet.

  • Kindernamen klären! Falls ihr euch für getrennte Nachnamen entscheidet, solltet ihr besprechen, welchen Namen die Kinder später tragen. Auch das muss geregelt werden – Bürokratie liebt Klarheit.

  • Exoten willkommen! Es darf übrigens auch der Name ausländischer Herkunft sein – sofern er den Regeln des deutschen Namensrechts entspricht (kein Emoji, sorry).

  • Zurück geht’s auch! Falls ihr euch irgendwann vom gemeinsamen Namen trennt (und hoffentlich nicht voneinander), könnt ihr nach einer Scheidung zum alten Namen zurückkehren.


Und was lernen wir daraus?

Das Namensrecht ist kein Liebestöter – es ist ein Spiegel eurer Beziehung. Ob ihr nun beide einen neuen Namen tragt oder eure alten behalten wollt, ist keine Frage der Romantik, sondern der Identität, Bequemlichkeit und manchmal schlicht der besseren Klangästhetik. Denn mal ehrlich: Wer will schon Müller-Schmidt-Wiesehügel heißen?


Heiraten ja – aber wie heißt du jetzt?

Der neue Name kann eine Herzensentscheidung sein – oder eine ganz pragmatische. Wichtig ist: Ihr entscheidet gemeinsam, lacht über den Formular-Wahnsinn und lasst euch nicht verrückt machen. Denn am Ende zählt nicht, wie ihr heißt – sondern dass ihr einander beim Namen nennt, wenn ihr euch liebt.

brautmaid.de
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