Gebrauchsanweisung: Brautmaid Hochzeits-Timetable
Bitte vor der Hochzeit lesen. Danach hat man dafür keine Zeit mehr.
Lieferumfang
- 1 Timetable mit 13 Etappen und 79 Aufgaben
- 1 Countdown, der gnadenlos ehrlich ist
- 1 Fortschrittsbalken, der Hoffnung macht
- 0 Schwiegermutter-zahlt-Funktionen (wir arbeiten daran)
Los gehts...
Schritt 1: Hochzeitsdatum eintragen
Links oben, unter dem Titel, steht das Feld Hochzeitsdatum. Tragt dort den großen Tag ein. Ist er noch nicht klar, nehmt den Tag, den ihr euch wünscht. Der Rest ist Verhandlungssache mit der Location.
Sofort passiert dreierlei:
- Rechts erscheint der Countdown. Er sagt euch ohne Umschweife, wie viele Tage bleiben. Kein Zuckerguss, keine Schönfärberei.
- Jede Etappe bekommt eine Frist („Spätestens bis …“). Das ist das jeweils späteste Ende des Zeitraums, also zum Beispiel bei „12–18 Monate vorher“ der Tag, an dem es nur noch 12 Monate sind.
- Der Timetable fängt an, Dinge zu bemerken. Dazu gleich mehr.
Das Datum könnt ihr jederzeit ändern. Alle Fristen rechnen sich dann neu aus, und die Hochzeit zieht um, ohne dass jemand ein Bußgeld zahlt.
Schritt 2: Die Etappen verstehen
Der Plan geht von „12–18 Monate vorher“ bis „Danach“. Jede Etappe ist ein eigener Block mit Aufgaben.
- Grünes Band: normale Etappe. Hier gibt es keinen Grund zur Panik, höchstens zu leisem Unbehagen.
- Ockerfarbenes Band: wichtige Weichenstellung. Wer hier trödelt, bezahlt später mit Nerven.
- Fliederfarbenes Band: der Hochzeitstag. Hier sollte nichts mehr entschieden, sondern nur noch genossen werden.
Für „Danach“ haben wir großzügig 30 Tage nach der Hochzeit angesetzt. Auch ein Ehepaar braucht Zeit für Dankeskarten.
Schritt 3: Abhaken
Aufgabe erledigt? Kästchen links anklicken, fertig. Der Text wird durchgestrichen, der Balken oben wächst, und ihr dürft euch kurz sehr kompetent fühlen. Das Gefühl hält erfahrungsgemäß bis zur nächsten Etappe.
Das Kürzel rechts neben der Aufgabe (zum Beispiel „Location“ oder „Mode“) passt zu den Gewerken in eurem Kostenplaner. Zahlen und Zeiten leben also in derselben Welt.
Schritt 4: Eigene Termine eintragen
Hinter jeder Aufgabe wartet ein Feld für Datum und Uhrzeit. Das ist der Platz für Sätze wie „Verkostung, 14. März, 15:30 Uhr“, damit ihr ihn nicht im Kopf behalten müsst.
Ein eigener Termin hat Vorrang vor der Etappen-Frist. Wenn ihr etwas früher erledigen wollt, trägt der Timetable das mit. Er ist weder stolz noch beleidigt.
Schritt 5: Mit der Farbe Rot leben
Jetzt wird es ernst. Ist eine Frist vorbei und die Aufgabe nicht abgehakt, passiert Folgendes:
- Die Zeile wird rot hinterlegt und trägt das Etikett „überfällig“.
- Der Etappen-Kopf zählt die offenen Punkte.
- Oben steht die Gesamtzahl, ohne Beschönigung.
Rot ist keine Strafe, sondern ein Hinweis. Und wie beim Verkehrsschild gilt: Es hilft nur, wenn man es liest. Ist die Aufgabe erledigt, wird die Zeile sofort wieder friedlich. Auch Rot ist vergebungsbereit.
Schritt 6: Das Menü (oben rechts)
Unter Menü ▾ wohnen die Funktionen, die nicht ständig im Weg stehen sollen:
- Speichern: zeigt euch, dass gespeichert wurde, mit Datum und Uhrzeit, für Menschen, die gern ein Siegel sehen. Tatsächlich speichert der Timetable ohnehin bei jeder Änderung von selbst.
- Drucken / PDF: die normale A4-Version mit Fristen und Terminen.
- A5 quer zum Ausfüllen: die schöne Variante für Notizen von Hand. Sie hat leere Kästchen, gepunktete Schreiblinien und pro Etappe die Frist im Band. Rote Markierungen gibt es dort bewusst nicht, denn auf Papier soll man in Ruhe notieren dürfen.
- Haken zurücksetzen: entfernt nur die Häkchen, Termine und Hochzeitsdatum bleiben. Gedacht für alle, die gern neu anfangen, aber nicht ganz von vorn.
- Alles zurücksetzen: löscht wirklich alles, auch Termine und Hochzeitsdatum. Das ist der digitale Weg zur spontanen Hochzeit ohne Vorlauf.
Beide Zurücksetzen-Punkte fragen vorsichtshalber nach. Der erste Klick sagt „Wirklich …?“, erst der zweite löscht. Wer es sich anders überlegt, wartet vier Sekunden oder drückt Esc. Das Menü schließt sich auch, wenn ihr daneben klickt.
Schritt 7: Ausdrucken, Mitnehmen, Handschrift
Zum Termin beim Floristen eignet sich die A5-Variante. Sie ist handlich, und Dienstleister nehmen Notizen auf Papier erstaunlich ernst. Zu Hause tragt ihr Termine und Haken in Ruhe nach.
Falls im Ausdruck die Titelzeile, die Seitenzahl oder die Farbbänder fehlen: Das liegt am Browser. Bei Hintergrundfarben hilft in der Druckvorschau die Option „Hintergrundgrafiken“.
FAQs
Häufige Fragen
Wo werden meine Daten gespeichert?
Nur in diesem Browser auf diesem Gerät. Am Handy ist also nicht automatisch dasselbe zu sehen wie am Laptop. Ihr müsst euch nicht streiten, wer „die richtige Version“ hat, es ist in jedem Fall die auf dem Gerät, das ihr gerade in der Hand habt.
Warum ist plötzlich so viel rot?
Weil das Hochzeitsdatum näher gerückt ist oder bei Aufgaben der Haken fehlt. Meist beides.
Der Countdown macht mich nervös.
Das ist ein beabsichtigtes Feature. Er ist ehrlich, nicht gemein.
Wo ist die Funktion „Schwiegermutter zahlt“?
Siehe Lieferumfang.
Datum eintragen, abhaken, Rot ernst nehmen, im Zweifel ausdrucken. Wer das befolgt, kommt pünktlich zum Altar, mit allen Ringen und fast allen Nerven.
Viel Erfolg und viel Freude. Die Hochzeit schafft ihr. Der Plan hilft dabei.
Von „Wir heiraten!“ bis zur Hochzeitsreise
Alles, was geplant werden will, in der Reihenfolge, in der es dran ist. Hakt ab, was erledigt ist. Die Gewerke passen zu eurem Kostenplaner.